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Weihrauch

Wirkung, Anwendung, Studien | Wo kaufen?

Weihrauch kennen die meisten Menschen aus der Kirche oder bringen es mit Weihnachten in Verbindung. Doch Weihrauch ist mehr und hat hervorragende Wirkstoffe, die viele gesundheitlichen Problemen lindern können. 

Schon im Mittelalter wurde Weihrauch verwendet, um beispielsweise die Pest zu vertreiben. Doch auch die Heiligen Drei Königewussten Weihrauch zu schätzen und schenkten dem Jesuskind nicht nur Myrrhe und Gold, sondern auch Weihrauch. In der heutigen Zeit wird Weihrauch vor allem gegen rheumatische Beschwerden wie auch Bronchitis oder bei Beschwerden mit dem Darm eingesetzt. Einige Krebspatientenschwören zudem auf Weihrauch, da vor einiger Zeit eine Untersuchung durchgeführt wurde, die belegt, dass Weihrauch bei Hirntumoren ergänzend eingesetzt werden könnte.

Wirkung & Anwendung

Weihrauch hat, durch die Boswellia Säure eine hervorragende entzündungshemmende Wirkung und ist, wie in Studien belegt wurde, mit Cortison oder auch Ibuprofen und Diclofenac zu vergleichen. Der Vorteil dabei ist natürlich, dass Weihrauch keine Nebenwirkungen hat. Denn gerade Ibuprofen ist für Menschen ab 70 Jahren sehr gefährlich, da es Schlaganfälle auslösen kann, wie erst vor Kurzem bestätigt wurde.

Doch im Weihrauch sind noch viele weitere Inhaltsstoffe, von denen bisher mehr als 200 herausgefiltert werden konnten. Deshalb wird dem Weihrauch auch eine antioxidative Eigenschaft zugeschrieben, die ebenfalls gegen Entzündungen von großer Bedeutung ist.

 

Bei chronisch rheumatischen Beschwerden

Seit Jahrtausenden wird in Indien der Weihrauch bei Gicht, Rheuma und Arthritis eingesetzt. Auch in der orientalischen Heilkunde wird er bei diesen Beschwerden verwendet. Zudem findet Weihrauch auch bei Geschwüren oder der Wundbehandlung Anwendung, da er bei Entzündungen sehr positiv wirkt und diese hemmen kann. In einer Studie aus dem Jahr 2007 konnte zudem belegt werden, dass es bei chronisch entzündlichen Krankheiten nicht nur die Entzündungen hemmen kann, sondern auch die Blutgefäße heilt, die durch die ständigen Entzündungen geschädigt wurden.

 

Bei Schuppenflechte und Neurodermitis

Laut vielen Untersuchungen und auch Erfahrungsberichten ist Weihrauch auch ein hervorragender Helfer bei Schuppenflechte und Neurodermitis. Dies zeigt sich auch daran, dass es mittlerweile eine große Anzahl an Cremes und Salben mit Weihrauch gibt. Zudem sind Harnstoffe wie auch Nachtkerzensamenöl in den Cremes gegen Schuppenflechte enthalten, die im Zusammenspiel eine hervorragende Wirkung erzielen. Für Patienten, die an Neurodermitis leiden, gibt es ebenfalls Cremes mit Weihrauch, in denen zusätzlich noch weitere und ganz individuelle Inhaltsstoffe vorhanden sind.

Hierbei kann vor allem die Boswellia Säure einen großen Teil beitragen, um die Symptome zu lindern. Durch die entzündungshemmende Wirkung und die Hemmung des Enzyms Cathepsin G, welches für diese Entzündungen zuständig ist, kann der Weihrauch die Schübe lindern und somit die Krankheit deutlich mindern.

 

Bei Darmerkrankungen

Auch bei entzündlichen Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist das Weihrauchharz eine große Hilfe. Dabei können die Symptome nicht nur deutlich gelindert werden, auch die Schübe können reduziert werden, was für die Patienten eine große Erleichterung ist. Selbst wenn Morbus Crohn nicht geheilt werden kann, kommt es immer wieder vor, dass Patienten, die mit Weihrauch behandelt werden, fast beschwerdefrei sind, da der Weihrauchharz die Entzündungen im Dickdarm hemmen kann.

 

Bei Asthma und Bronchitis

Auch bei Asthma und Bronchitis kann Weihrauch eine Linderung, durch die Boswellia Säure, erzielen. Insbesondere bei einer chronischen Bronchitis sowie bei Asthma sind die Bronchien entzündet. In der Regel hilft hier nur Cortison, welches aber starke Nebenwirkungen hat, wenn es länger eingenommen wird. Weihrauch hingegen hat sich ebenso bewährt, ohne Nebenwirkungen aufweisen zu können. Auch deshalb wird der Weihrauch bei Asthma oder einer chronischen Bronchitis immer öfter eingesetzt, um die Krankheit zu lindern.

 

Bei Krebs

In zahlreichen Studien konnte bereits belegt werden, dass Weihrauch bei Krebs eine unterstützende Wirkunghat. Durch die Boswellia Säure, die eine entzündungshemmende Wirkung hat, soll sich der Krebs nicht weiter ausbreiten. Auch die beschädigte DNA soll wieder repariert werden und so die Zellen dazu anregen, gegen die Krebszellen vorzugehen. Weiterhin konnte in einer kürzlichen Studie bewiesen werden, dass durch die Boswellia Säure die Wasseransammlungen bei einem Hirntumor zurückgedrängt werden konnten. Dies heißt, dass der Tumor besser behandelt werden kann und ein Eingriff viel leichter durchzuführen ist.

 

Für das Wohlbefinden

Weihrauch wird auch für Körper und Geist eingesetzt. Es stärkt nicht nur, sondern entspannt die Muskeln, stimuliert das Immunsystem und beruhigt. Zudem hat Weihrauch eine antidepressive Wirkung und kann die Stimmung heben. Weiterhin ist er bei Konzentrationsstörungen ebenfalls ein wichtiger Helfer und kann sogar bei Insektenstichen die Schwellung reduzieren. Doch auch bei Erkältungen kann der Weihrauch sehr gut helfen. Vor allem bei Husten lindert er dabei das Abhusten und wirkt zudem wohltuend auf den Körper.

Studien

Weihrauch wird schon seit vielen Jahren erforscht und in zahlreichen Studien konnte die hervorragende Wirkung belegt werden.

Diese Studie zeigt, dass Weihrauch ebenso wie Ibuprofen wirken kann.

In dieser Untersuchung konnte belegt werden, dass Weihrauch bei Krebs unterstützend eingesetzt werden kann.

In dieser Untersuchung wurde bewiesen, dass Weihrauch bei Osteoarthritis des Knies hervorragende Wirkungen erzielen konnte.

Doch auch die Universität Münster konnte in einer Untersuchung belegen, dass bei chronischen Entzündungen der Weihrauch ein wichtiger Helfer ist.

Inhaltsstoffe

Der Weihrauch hat vielfältige Inhaltsstoffe, die besonders gute Eigenschaften haben. So konnte beispielsweise die Boswellia Säure herauskristallisiert werden, die hervorragende entzündungshemmende Eigenschaftenaufweisen kann. Zudem sind Gerbstoffe und ätherische Öle im Weihrauch enthalten, von denen der Organismus ebenfalls profitiert. In Studien konnte belegt werden, dass vor allem die Boswellia Säure eine ganz besondere Eigenschaft hat, die bei Rheuma wie auch bei Polyarthritis, Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa helfen kann. Zudem soll die Boswellia Säure auch bei Hirntumoren eine unterstützende Wirkung haben.

Nebenwirkungen

Weihrauch hat keinerlei Nebenwirkungen und ist daher ideal, um zahlreiche Beschwerden damit zu behandeln. Den einzigen Nachteil den Weihrauch hat, ist zu Beginn der Behandlung ein unangenehmes Aufstoßen.

Natürlich sollten empfindliche Personen immer Vorsicht walten lassen, da Weihrauch, wie alle anderen pflanzlichen Mittel auch, allergische Reaktionen hervorrufen könnte.

 

Weihrauch Medikamente

In Deutschland gibt es, trotz der hervorragenden Untersuchungen und Studien, lediglich ein Medikament mit Weihrauch. Das Medikament H15 stammt aus Indien und darf von Apotheken importiert werden, wenn ein Rezept vorliegt. Dieses Medikament wirkt wie Cortison, aber die deutschen Wissenschaftler haben es bisher noch nicht geschafft, ein solches Medikament herzustellen. Ob dies an den fehlenden Geldern liegt oder gar an der Blockierung der Untersuchungen ist natürlich nicht bekannt. Denn die Pharmaindustrie hätte nicht viel von diesem Medikament – es hätte ja keine Nebenwirkungen.

 

Weihrauch kaufen

Wer Weihrauch kaufen möchte, kann es in der Regel nur über das Internet beziehen. Weihrauch gibt es als Tabletten oder Kapseln, die allerdings nicht so hoch dosiert sind, wie das Medikament H15. Dieses kann nur von einem Arzt verordnet werden und ist vor allem für rheumatische Beschwerden hervorragend geeignet. Wichtig beim Kauf von Weihrauch ist vor allem ein vertrauensvoller Händler, da die meisten Darreichungsformen aus dem Ausland stammen und so mit besonderer Vorsicht zu nutzen sind.

 

Herkunft und Gewinnung

Weihrauch ist ein Balsambaumgewächs und kann eine Höhe von bis zu 8 Metern erreichen. Dabei hat der Weihrauchbaum eine papierähnliche Rinde, die nach und nach abblättert und ein milchiges Gummiharz, welches in der Rinde zu finden ist. Der Weihrauchbaum ist relativ anspruchslos und wächst sehr gut in Trockengebieten, wie etwa im Süden Omans, in Indien wie auch im Jemen und rund um das Horn von Afrika. Steht der Weihrauchbaum geschützt, kann er sogar in einer Höhe von 1.200 Metern gut wachsen und gedeihen.

Ende März bis Anfang April wird mit der Gewinnung des Weihrauchharzes begonnen. Diese „Ernte“ dauert mehrere Monate, da an den Bäumen Schnitte gemacht werden müssen, dass das so wertvolle Harz herausfließen kann. Nachdem es an der Luft getrocknet ist, kann es weiterverarbeitet werden. Dabei ist der erste Erntevorgang eher minderwertig, gelangt aber dennoch in den Handel. Wurde er vor Jahren noch weggeworfen, soll auch mit dem minderwertigen Weihrauch nun Gewinn gemacht werden.

Fazit

Leider ist Weihrauch als medizinisches Mittel nur in bestimmten Situationen erhältlich, da es verordnet werden muss. Dennoch kann mit den hier erhältlichem Weihrauch eine Vielzahl an Beschwerden bekämpft werden. Insbesondere die entzündungshemmende Wirkung von Weihrauch bietet so vielen Erkrankungen Linderungund kann sogar die Symptome so gut wie ganz verschwinden lassen. Bewährt hat sich Weihrauch vor allem bei chronisch entzündlichen Krankheiten und kann hier ein wichtiger Helfer sein. Doch auch bei Schuppenflechte und Neurodermitis können die Symptome gelindert und die Schübe reduziert werden.

Zudem hat Weihrauch eine beruhigende und entspannende Wirkung und kann bei Konzentrationsstörungenwie auch als Antidepressiva sehr gut eingesetzt werden. Selbst bei Krebs soll Weihrauch unterstützend wirken, wie in einigen Studien bereits belegt wurde.

Wer also seiner Gesundheit Gutes tun möchte und auch die Gesundhaltung des Körpers unterstützen möchte, sollte auf Weihrauch nicht verzichten und sich dieses pflanzliche Mittel zunutze machen.

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Natur-Institut Autor

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Unser Autor R. S. ist Diplom Medienwirt (M.A.) und hat an der Universität Siegen studiert. Durch Zusatzqualifikationen zum Maschinenbautechniker und technischen Redakteur konnte er sich ein umfassendes Wissen rund um Maschinen, Anlagen und Sensoren aneignen. Sein Hauptberuf ist das Verfassen von Betriebsanleitungen, Arbeitsbeschreibungen, Produktdatenblätter und Informationsbroschüren. Die dort notwendigen Qualifikationen der genauen Recherche und der verständlichen Formulierung setzt er auch gewinnbringend bei seiner Autorentätigkeit ein. 
Die freiberufliche Autorentätigkeit übt er seit 2013 aus. Die genaue Recherche von Informationen, das Aufbereiten von Sachverhalten und die Formulierung zu gut lesbaren Texten ist ihm eine Leidenschaft. Zum Thema „Manuka Honig“ ist Herr S. über seine Freiberuflichkeit gestoßen und konnte bereits hunderte gut recherchierter und exzellent formulierter Texte zu diesem Thema abliefern. Glasklare, unmissverständliche Informationen, gewürzt mit interessanten Hintergrund-Informationen, pfiffigen Tipps und einer kleinen Prise Wortwitz sind das Rezept, welche die Texte von Herrn S. so erfolgreich machen. Wir arbeiten seit zwei Jahren mit Herrn S. zusammen und freuen uns nach wie vor jedes Mal auf´s Neue auf seine Beiträge. 

Quellenangabe

Simla Basar: Phytochemical Investigations on Boswellia Species. Comparative Studies on the Essential Oils, Pyrolysates and Boswellic Acids of Boswellia carterii Birdw., Boswellia serrata Roxb., Boswellia frereana Birdw., Boswellia neglecta S. Moore and Boswellia rivae Engl. (Dissertation) Universität Hamburg, 2005 (online)

Klaus D. Christof, Renate Haass: Weihrauch, der Duft des Himmels. Röll, Dettelbach 2006

H. Gerhardt, F. Seifert, P. Buvari, H. Vogelsang, R. Repges: Therapie des aktiven Morbus Crohn mit dem Boswellia-serrata-Extrakt H 15. In Z. Gastroenterol. 39, 2001, S. 11–17.

Gupta u. a.: Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with ulcerative colitis. In: Eur J Med Res. 1997, Nr. 2, S. 37-43, PMID 9049593.

Gupta u. a.: Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with bronchial asthma: results of a double-blind, placebo-controlled, 6-week clinical study. In: Eur J Med Res. 1998, Band 3, Nr. 11, S. 511-514, PMID 9810030.

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