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Kokoswasser

Anwendung, Wirkung, Rezepte | Wo kaufen?

Die Acai Beere (sprich ass-a-i) ist die Frucht der Kohlpalme Euterpe oleracea. Diese Palme wächst in Südamerika auf feuchten, humusreichen Böden besonders im Amazonasgebiet. Bei den indigenen Völkern gehört sie zu den festen Nahrungsmitteln. Diese haben ein großes Wissen um die Frucht und nutzen das Öl der Frucht gegen Diarrhö, einen Aufguss gegen Hautgeschwüre und es findet auch Anwendung bei Fieber.

 

Wirkung & Anwendung

Kokoswasser hat einen hohen Nährstoffgehalt und ist nicht nur aus diesem Grund in vielen Ländern als Nahrungsmittel sehr angesehen. Insbesondere in armen Ländern, in denen kein frisches und sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht und die Menschen oft nicht genug Lebensmittel haben, ist Kokosnusswasser sehr beliebt.

Medizinisch gesehen wird das Kokosnusswasser schon seit vielen Jahren genutzt. Zum Einen, weil es isotonische und basische Eigenschaften besitzt und zum Anderen, weil es bei zahlreichen Beschwerden eine Heilwirkung haben kann. Sogar bei der Gewichtsreduktion wie auch in der Schwangerschaft kann das Kokoswasser ein hervorragender Helfer sein. Weiterhin wirkt sich das Wasser der Kokosnuss auf den Stoffwechsel aus, hemmt die Bakterienbildung und hat eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Weiterhin ist Kokoswasser für Haut und Haar ein wahres Wundermittel und ist zudem noch hervorragend einsetzbar, um den Körper zu entgiften.

 

Entgiften

Der Organismus nimmt täglich jede Menge Giftstoffe auf, die nicht nur aus der Nahrung stammen, sondern auch in der Umwelt vorhanden sind. Diese ganzen Gifte müssen natürlich so gut wie möglich aus dem Körper wieder abtransportiert werden. Denn lagern sie sich ein, können gesundheitliche Beschwerden auftreten.

Dies ist mit Kokosnusswasser sehr gut möglich und vor allem auch, weil es vollkommen natürlich ist. Kokoswasser verfügt über keinerlei Nebenwirkungen und durch die außergewöhnliche Zusammensetzung der unterschiedlichen Mineralstoffe, kann auch die Ausleitung von Schwermetallen begünstigt werden. Doch auch die schwefelhaltigen Aminosäuren, die im Kokoswasser enthalten sind, sind in der Lage das schädliche Quecksilber an sich zu binden und so über Nieren und Dam auszuscheiden.

 

Stoffwechselwirkung

Kokoswasser kann, aufgrund seiner Inhaltsstoffe, aktiv in den Stoffwechsel eingreifen und Giftstoffe wie auch Schlacken aus den Zellen transportieren. Somit werden sie gereinigt und können wieder einwandfrei funktionieren. Denn schon ein kleiner Fehler im Organismus genügt, um den Stoffwechsel aus der Bahn zu bringen und so Stoffwechselerkrankungen zu fördern. Mit Kokoswasser kann der Stoffwechsel in Balance gehalten werden und sogar bereits bestehende Stoffwechselerkrankungen können eingedämmt und vielleicht sogar rückgängig gemacht werden.

 

Die isotonische und basische Wirkung

Die Mischung macht es und diese ist im Kokosnusswasser perfekt auf den menschlichen Körper abgestimmt. Dies führt dazu, dass Kokoswasser isotonisch ist und somit auch ideal für Menschen, die eine hohe Leistung bringen müssen. Zudem kommt die basische Wirkung des Wassers noch hinzu und kann so dabei helfen, dass der Körper nicht übersäuert. Gerade eine Übersäuerung kann zu vielerlei Problemen wie Gelenk- und Knochenschäden oder auch zu Herz- und Kreislaufbeschwerden führen.

Dabei spielt aber auch Kalium eine große Rolle, da der hohe Anteil dafür sorgt, dass der Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht ist. Kalium kann dabei die Flüssigkeitsspeicherung optimieren und somit zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge Flüssigkeit abgeben, was insbesondere bei Sportlern ein großer Vorteil ist.

 

Blutfettwerte und Bluthochdruck

Da Kokoswasser kalorienarm ist, wirkt es sich somit auch auf die Blutfettwerte aus. Da Blutfettwerte allerdings eng in Verbindung mit dem Blutdruck stehen und diesen in die Höhe treiben können, wirkt sich das Wasser der Kokosnuss auch auf den Blutdruck aus. Insbesondere in den westlichen Ländern leiden die Menschen unter zu hohem Blutdruck, was zum Einen am Stress und zum Anderen an der Ernährung liegt. Allerdings ist ein hoher Blutdruck auch ein signifikant hohes Risiko Schlaganfälle oder Herzinfarkte zu erleiden.

Da das Kokosnusswasser allerdings isotonisch ist und somit auch dem menschlichen Blut sehr ähnlich ist, kann das Wasser besonders gut verwertet werden. In Studien wurde belegt, dass vor allem Menschen mit zu hohem Blutdruck an einem Mineralstoffmangel leiden. Da Kokoswasser aber voll von Mineralstoffen ist, kann somit ein Mangel verhindert werden, was sich wiederum auf den Blutdruck positiv auswirken kann.

Doch auch der Insulinspiegel kann vom Kokosnusswasser maßgeblich beeinflusst werden. Vor allem Diabetiker leiden unter den Schwankungen und müssen ihre Ernährung komplett umstellen. Auch wenn die Pharmaindustrie zahlreiche Medikamente auf den Markt gebracht hat, die den Blutzuckerspiegel in Balance halten, haben diese Mittel oftmals horrende Nebenwirkungen. Kokoswasser hingegen ist vollkommen frei von Nebenwirkungen und kann den Insulinspiegel sehr gut regulieren. Dies ist auf die perfekte Mischung an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen wie auch auf die Antioxidantien zurückzuführen. Diese regulierende Wirkung des Kokoswassers auf den Blutzuckerspiegel wurde in einer sehr aussagekräftigen Studie belegt. Daher sollten Diabetiker mindestens ein Glas Kokoswasser täglich trinken, um den Insulinspiegel auf natürliche Weise im Gleichgewicht zu halten.

 

Magenschleimhaut schützen

Wer viel Stress hat, sich ungesund ernährt oder auch Medikamente einnimmt, muss irgendwann damit rechnen, dass die Magenschleimhaut Schaden nimmt. Somit lässt sie Giftstoffe durch und es kann zu Magengeschwüren und im schlimmsten Fall zu Magenkrebs kommen. Auch hier hat die Pharmaindustrie zahlreiche Medikamente, die gegen Magenprobleme vorgehen können und die natürlich wieder immense Nebenwirkungen haben.

Kokosnusswasser hingegen verfügt über eine außerordentlich komplexe Mischung der verschiedensten Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, die so auf natürliche Weise den Magen schützen können. Täglich mindestens ein Glas Kokosnusswasser getrunken kann so die extrem empfindliche Magenschleimhaut unempfindlicher gegen schädliche Stoffe machen.

Selbst wenn bereits Beschwerden bestehen, kann sich der elektrolytische Effekt des Wassers äußerst positiv auf Magen und Magenschleimhaut auswirken. Das Kokosnusswasser kann so die verloren gegangene Flüssigkeit wie auch die Mineralstoffe dem Körper wieder zuführen und damit bei Beschwerden unterstützend wirken.

 

Verdauung

Während Leber und Nieren für die Entgiftung des Körpers zuständig sind, vergessen viele, dass auch der Magen-Darm-Trakt für die Ausschwemmung der Giftstoffe zuständig ist. Ist der Magen-Darm-Trakt angegriffen, kann so die Ausleitung der Giftstoffe nicht richtig erfolgen und die schädlichen Stoffe setzen sich fest. Dies kann dann wiederum zu Zysten, Magengeschwüren und Krebs führen.

Kokoswasser ist ein guter Helfer bei der Entgiftung und kann Quecksilber wie auch andere Schwermetalle an sich binden und für eine schnelle Ausscheidung sorgen. Amalgam beispielsweise, dass oftmals als Füllung in den Zähnen vorhanden ist, kann sich in den Zellen von Magen und Darm einlagern und so den Organismus schädigen, wenn es nicht ausgeschieden werden kann. Kokoswasser hilft dabei, dass Amalgam das menschliche Nervensystem nicht schädigen kann, indem es dafür sorgt, dass der Stoff besser ausgeschieden wird.

Weiterhin sorgen Natrium wie auch Kalium dafür, dass die Zellreinigung gewährleistet ist und ebenfalls helfen, die Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.

Wer täglich ein Glas Kokoswasser trinkt, kann somit die Giftstoffe besser ausleiten und den Körper vor Schädigungen schützen. Insbesondere in der ayurvedischen Medizin ist das wertvolle Kokoswasser schon seit vielen Jahrhunderten als entgiftendes Mittel im Einsatz.

 

Nierensteine verkleinern

Kokosnusswasser ist basisch und sorgt für einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt. Da Nierensteine aber in der Regel vor allem in einem übersäuerten Milieu einen Nährboden findet, ist Kokoswasser ein Garant dafür, dass Nierensteine erst gar nicht entstehen können. Doch auch, wenn sie bereits vorhanden sind, kann das Wasser der Kokosnuss den Nierensteinen den Nährboden entziehen und sie somit verkleinern.

Insbesondere durch Stress, Alkohol, Nikotin und falsche Ernährung ist der Organismus schnell übersäuert. Die Giftstoffe können so nicht mehr komplett ausgeleitet werden und setzen sich in den Zellen ab. Dies führt dazu, dass der Körper übersäuert und über kurz oder lang Nierensteine entstehen. Mit täglich einem Glas Kokoswasser kann somit Nierengrieß und Nierensteinen sehr gut vorgebeugt werden.

 

Kokoswasser abnehmen

Kokoswasser ist kalorienarm und hat einen sehr niedrigen Energiegehalt. Somit kann das gesunde Wasser hervorragend bei einer Gewichtsreduzierung unterstützen. Zum Einen versorgt das Wasser den Körper mit wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen und zum Anderen kann es Getränke wie Limonade oder Fruchtsäfte sehr gut ersetzen. Denn allein schon durch die reduzierte Kalorienzufuhr von Getränken können schon einige Pfunde purzeln. Dabei schmeckt es auch noch richtig gut und ist eine tolle Alternative zu Tees oder herkömmlichem Wasser.

 

Bakterienbildung hemmen

An jeder Stelle des menschlichen Körpers finden sich eine Vielzahl von Bakterien. Dabei unterscheidet man natürlich in gute und schlechte Bakterien. Denn der Mensch benötigt eine große Anzahl Bakterien, um zu überleben. Allerdings können die Bakterien auch zu viel werden und sich ungehindert bilden, was dann natürlich zu einem großen Gesundheitsproblem führen kann.

Kokoswasser hingegen kann diese Bakterien hemmen und seine entzündungshemmende Wirkung kann somit Infektionen eindämmen. Daher ist es sehr gut bei Infektionen aller Art und kann bei Erkältungskrankheiten ebenso helfen, wie auch bei allen anderen Infektionen, die durch Bakterien ausgelöst wurden. Zudem wirkt das wertvolle Wasser der Kokosnuss auch noch fiebersenkend und ist daher bei Kindern eine tolle Alternative zu den pharmazeutischen Produkten.

Durch die hervorragende Eigenschaft, dass Kokosnusswasser bakterienhemmend ist, kann es somit auch bei Desinfektionen aller Art eingesetzt werden. Äußerlich wie innerlich ist das Wasser unschlagbar. Kokoswasser ist von Natur aus steril und kann daher direkt aus der Kokosnuss auf die Wunde aufgetragen werden, um diese zu desinfizieren. Die betroffene Stelle sollte alle 1 bis 2 Stunden mit Kokoswasser behandelt werden, damit schnell eine Linderung eintritt.

 

Kokoswasser für Schwangere

Gerade in der Schwangerschaft kommt es schnell zu Mangelerscheinungen. Insbesondere dann, wenn die morgendliche Übelkeit zur Tortur wird und die Schwangere kaum noch Essen bei sich behält. Um allerdings einem Mangel vorzubeugen, kann täglich Kokosnusswasser getrunken werden. Dabei hilft das Wasser nicht nur der Schwangeren, sondern auch dem ungeborenen Kind, da es ebenfalls einen großen Anteil der Nährstoffe benötigt, um zu wachsen und einen fertigen Organismus zu bilden.

Mit einer externen Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann somit Mutter und Kind geholfen werden. Denn vor allem Nahrungsergänzungsmittel können hier mehr Schaden anrichten, vor allem dann, wenn es zu viel des Guten ist. Kokosnusswasser hingegen ist isotonisch, gesund und kann Mangelzustände ausgleichen. Zu einer Überdosierung kann es erst gar nicht kommen, da man Unmengen von Kokoswasser trinken müsste.

 

Kokosnusswasser für Haut und Haare

Nicht nur die Organe, sondern auch Haut und Haare benötigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, um gesund zu bleiben. Durch die einseitige Ernährung allerdings ist oftmals eine Mangelerscheinung vorhanden, die sich somit auch auf Haut und Haare auswirkt. Insbesondere in den westlichen Ländern leiden viele Menschen, durch die ungesunde Ernährung, an Problemen mit Haut und Haaren. Allergien, Schuppenflechte oder auch Schuppen und Haarausfall sind dabei nur einige Krankheitsbilder.

Das Problem dabei ist vor allem die Nahrungsmittelindustrie, die Lebensmittel chemisch verändert und wichtige Nährstoffe verloren gehen. Somit wird der Körper nicht mehr mit ausreichend Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt und es kommt zur Mangelerscheinung.

Kokosnusswasser kann diese Mangelerscheinung wieder ausgleichen und dank der hochwertigen und wertvollen Inhaltsstoffe den Körper mit diesen Substanzen versorgen. Somit kann sich die geschädigte Haut wieder besser regenerieren und die Haare werden wieder voller und gesünder.

Studien 

Auch die Forscher und Wissenschaftler sind auf das wertvolle und nährstoffreiche Kokosnusswasser aufmerksam geworden und haben bereits eine große Anzahl an Studien durchgeführt. Somit konnten nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch die hervorragende Wirkung auf den Organismus nachgewiesen werden.

Die wohl wichtigste und fundierteste wissenschaftliche Arbeit ist die Studie über die blutzuckersenkende Wirkung von Kokosnusswasser. In dieser Studie wurde belegt, dass der Blutzuckerspiegel nachhaltig gesenkt werden kann, wenn der Patient regelmäßig Kokosnusswasser trinkt.

Eine weitere Studie zeigt, dass Kokosnusswasser, dank der isotonischen Wirkung, ein ideales Getränk für Sportler ist. Auch Menschen, die körperlich sehr gefordert werden, können von Kokoswasser profitieren. Dabei wurde vom BioMed Central in den USA sogar festgestellt, dass das Kokosnusswasser auch für Spitzensportler sehr gut geeignet ist.

In der Forschung wurde in verschiedenen Studien außerdem belegt, dass der Blutzuckerspiegel bei diabetischen Tieren gesenkt werden kann.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25651375

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22576019

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26146124

Kokosnusswasser ist hervorragen bei vielerlei Beschwerden und die einzelnen Studien können hier in englischer Sprache gelesen werden.

Inhaltsstoffe

Kokosnusswasser bietet eine Fülle an Nährstoffen, die vom Körper sehr gut verwertet werden können. Dabei sind viele Nährstoffe in dem leckeren Wasser enthalten, die für den Körper und den Organismus lebenswichtig sind. Durch den niedrigen Zucker- und Fettgehalt ist das Kokoswasser somit auch noch richtig gesund.

 

Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß 

Wie jeder bereits erahnen kann, besteht Kokoswasser zu mehr als 90 Prozent aus Wasser. Allerdings sind in 100 ml auch 6 Gramm andere Substanzen, wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß enthalten. So sind beispielsweise 5 Gramm Kohlenhydrate in 100 ml Kokosnusswasser zu finden. Während der Eiweißgehalt etwa 0,6 Prozent ausmacht, ist Fett mit 1 Prozent vertreten.

 

Spurenelemente

Spurenelemente sind ebenso wichtig, wie Vitamine und Mineralstoffe. Dabei sind sie die kleinen Helfer, die nicht nur für den Hormonhaushalt, sonder auch für den Stoffwechsel zuständig sind und diese regulieren. Außerdem sind sie für Aufspaltungs- wie auch Abbauvorgänge essenziell und somit besonders wichtig, obwohl sie oftmals vergessen werden.

 

Mineralstoffe

Auch zahlreiche Mineralstoffe sind in dem gesunden Wasser der Kokosnuss enthalten. Sie sind wichtig für Knochen und Gelenke, für Bänder und Sehen und natürlich auch für die Organe. Mineralstoffe sorgen dafür, dass eine ordnungsgemäße Funktion gewährleistet ist.

 

Vitamine

Vor allem in sehr jungen Kokosnüssen ist der Vitamingehalt besonders hoch und schon wenige Gläser können so schon den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Welche wichtigen Vitamine im Kokoswasser enthalten sind, ist unten in der Tabelle aufgeführt.

 

Kokoswasser Kalorien

Der Energiegehalt im Kokoswasser ist äußerst niedrig und etwa 250 ml des gesunden Wassers enthalten rund 60 Kalorien. Während normale Softdrinks etwa den doppelten Energiegehalt aufweisen, zeigt sich, wie gesund das Wasser der Kokosnuss ist. Dabei kommt die Energie insbesondere aus Fructose und Fruchtzucker.

 

Nährwerte/Inhaltsstoffe auf 100 ml Kokosnusswasser
Kohlenhydrate 4,9 mg
Fett 0,4 mg
Chlor 180 mg
Kalium 280 mg
Kalzium 25 mg
Magnesium 30 mg
Natrium 45 mg
Phosphor 30 mg
Schwefel 23 mg
Eisen 0,1 mg
Jod 0,4 µg
Kupfer 220 µg
Mangan 400 µg
Zink 0,1 mg
Vitamin B1 10 µg
Vitamin B2 20 µg
Vitamin B3 100 µg
Vitamin B5 50 µg
Vitamin B6 75 µg
Vitamin B7 0,5 µg
Vitamin B9 4 µg
Vitamin C 2 µg
Folsäure 10 µg

 

Anhand dieser Tabelle kann man sehen, wie hoch der Anteil an wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen ist. Eine gesunde Wirkung ist somit schon gewährleistet.

Kokoswasser Rezepte 

Um von den guten Inhaltsstoffen von Kokoswasser zur profitieren, sollte es in die tägliche Ernährung eingebaut werden. Insbesondere Rezepte mit Kokosmilch gibt es in großer Anzahl, doch Rezepte mit Kokosnusswasser sind hingegen sehr spärlich. Dennoch gibt es eine kleine und feine Auswahl, die wir hier vorstellen möchten.

 

Müsli mit Kokoswasser

Zutaten:

  • 100 g Müsli nach Geschmack
  • 200 ml Kokoswasser
  • 1 Hand voll Himbeeren
  • 1 Mango
  • 1 Kiwi

Zubereitung:

  1. Das Obst waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Müslischale geben.
  2. Das Müsli ebenfalls in die Schüssel geben und mit dem Kokosnusswasser mischen.
  3. Bei Bedarf mit Honig oder Ahornsirup süßen und genießen.

 

Detox Drink mit Kokosnusswasser

Zutaten:

  • 250 ml Kokosnusswasser
  • 1 Zitrone
  • ½ Gurke
  • 10 bis 15 Minzblätter

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in einen Mixer geben und auf höchster Stufe etwa 30 Sekunden mixen.
  2. Den Drink in ein Glas geben, mit ein bis zwei Minzblättchen dekorieren und genießen.

 

Kaffee-Bananen-Smoothie mit Kokosnusswasser

Zutaten:

  • 200 ml Kokoswasser
  • 1 bis 2 Teelöffel Kaffee-Instant-Pulver
  • 1 bis 2 Bananen

Zubereitung:

  1. Alles in einen Mixer geben und auf höchster Stufe etwa 30 Sekunden mixen.
  2. Den Smoothie in einen Kaffeebecher oder Glas geben und genießen.

 

Gemüsecurry mit Kokoswasser

Zutaten:

  • 150 bis 200 ml Kokoswasser
  • 100 g Schlangenbohnen
  • 50 ml Schlagsahne
  • 1 Chilischote rot oder grün
  • 1 Schalotte
  • 1 Zucchini
  • 1 Dose Mais
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ½ Limette
  • ½ Stange Zitronengras
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • etwas Fischsauce
  • etwas Öl
  • Gemüsebrühe nach Bedarf

Zubereitung:

  1. Schalotte, Chilischote und Knoblauch klein schneiden und in einer Schale zur Seite stellen.
  2. Das Zitronengras waschen und die Außenhaut entfernen, mit der Schalotte, dem Knoblauch und der Chilischoten mischen und etwas Limette darüber träufeln.
  3. Etwas Fischsauce, Kümmel und Kurkuma ebenfalls hinzugeben und nun mit dem Stabmixer alles zu einer cremigen Paste mixen.
  4. Zucchini und Schlangenbohnen waschen, in kleine Stifte schneiden und zusammen mit dem abgetropften Mais im Wok in heißem Öl erhitzen.
  5. Nach kurzem Anbraten das Kokosnusswasser hinzugeben und auf mittlerer Stufe etwa fünf Minuten köcheln lassen.
  6. Danach die cremige Paste ebenfalls in den Wok geben, gut mischen und aller erhitzen.

Serviert werden kann das Gemüsecurry mit Kokosnusswasser sehr gut mit Basmati-Reis.

 

Kokoshähnchen

Zutaten:

  • 500 ml Kokosnusswasser
  • 4 Hähnchenschenkel ohne Haut
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Ingwer
  • 2 Sternanis
  • 1 Chilischote rot oder grün
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Fisch- und Sojasauce miteinander verrühren und mit der Hälfte der Sauce die Hähnchenschenkel marinieren. Für etwa 30 bis 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. In der Zwischenzeit Ingwer und Chilischoten fein hacken.
  3. Öl in einem großen Topf erhitzen und die mit Salz und Pfeffer gewürzten Hähnchenschenkel nun von allen Seiten etwa drei Minuten anbraten.
  4. Jetzt die restliche Marinade hinzugeben und aufkochen.
  5. Hitze reduzieren, alle restlichen Zutaten in den Topf geben und zugedeckt etwa 1,5 Stunden bei kleiner Hitze schmoren.

Auch hier ist Reis die beste Wahl. Doch auch Weißbrot ist gut als Beilage geeignet.

Natürlich kann jedes Rezept beliebig abgeändert werden, um ihm so eine eigenen Note zu geben. Kreativität ist bei Kokoswasser ideal, um neue Gerichte oder Getränke zu kreieren. Insbesondere in Cocktails ist das Kokosnusswasser perfekt und kann an Sonne, Strand und Palmen erinnern.

Kokoswasser kaufen

Beim Kauf von Kokosnusswasser ist Vorsicht geboten, da es hier teilweise sehr große Qualitäts- wie auch Preisunterschiede gibt. Dabei heißt es aber nicht, dass das teuerste Kokosnusswasser auch das Beste ist. Wer Kokoswasser kaufen möchte, sollte sich vor allem auf Empfehlungen verlassen. Allerdings ist dies nicht immer einfach. Insbesondere in den letzten Jahren ist das Kokosnusswasser immer beliebter geworden. Dass hier selbstverständlich zahlreiche Herstellen auf den Markt drängen ist normal. Dennoch gibt es viele Hersteller, die lediglich das schnelle Geld verdienen möchten und somit eine minderwertige Qualität anbieten. Um sicher zu sein, ein hochwertiges Kokoswasser zu erhalten, sollte einiges beachtet werden.

 

Kokosnusswasser Qualitätsunterschiede

Beim Kokosnusswasser gibt es zahlreiche Qualitätsunterschiede. Auch wenn auf der Verpackung „100 Prozent Kokoswasser“, „ohne Zusätze“ oder Ähnliches steht, ist dies leider nicht immer der Fall und fast nicht möglich. Denn gerade beim Abfüllen von Kokosnusswasser geht es fast nicht ohne Zusatzstoffe. Insbesondere Konservierungsstoffe bzw. Zitronensäure werden dem Kokosnusswasser hinzugefügt, um es haltbarer zu machen. Diese Zitronensäure ist zwar auch ein Naturprodukt, hat aber den Nachteil, dass sie die Wirkungsweise des Kokoswassers ändert. Daher sollte beim Kauf von Kokosnusswasser immer darauf geachtet werden, dass die Zutatenliste auf der Verpackung so kurz wie möglich ist.

 

Beim Kauf von Kokoswasser auf die eigenen Sinne setzen

Dies kann schon ein großer Vorteil sein, wenn man beim Kauf von Kokosnusswasser auf die eigenen Sinne setzt. Denn in der Regel ist 100 Prozent reines Kokoswasser mit Zusatzstoffen versehen. Wie viele es sind, kann man anhand der Zutatenliste sehen. Doch viele Zusatzstoffe sind auf der Liste nicht erkennbar, weil man schlicht und einfach die E-Nummern nicht kennt oder auch die Begriffe total unbekannt sind. Allein am Geruch kann praktisch jeder erkennen, ob künstliches Aroma eingesetzt wurde. Denn Kokoswasser riecht lediglich leicht nach Kokos. Ist der Geruch sehr intensiv, wurden Aromastoffe eingesetzt.

Auch bei der Farbe kann schnell erkannt werden, ob noch Farbstoffe zum Einsatz kamen. Kokoswasser ist klar, farblos und sieht aus, wie Leitungswasser.

Weiterhin ist beim Kauf von Kokosnusswasser auch ein Geschmackstest perfekt. Denn das Wasser schmeckt nicht sehr süß, sondern hat mehr ein frisches und leicht herbes Aroma. Ist das Kokoswasser sehr süß, wurden auch hier wieder Aromastoffe eingesetzt. Meist schmeckt es dann auch sehr künstlich und hat mit Kokosnuss nicht mehr viel zu tun.

 

Kokosnusswasser bio

Mittlerweile wird das Wasser der Kokosnuss in großem Stil industriell hergestellt. Somit werden riesengroße Plantagen angelegt, um zu ernten und weiterzuverarbeiten. Beim Kauf von Kokoswasser in Bio Qualität wird sichergestellt, dass keine umweltschädlichen Düngemittel und Pestizide eingesetzt werden und somit das Wasser der Kokosnuss frei von Rückständen ist.

Wir haben festgestellt, dass nur ein Bio Kokoswasser mit 100 Prozent reinem Kokoswasser eine hervorragende Qualität hat und kaum Zusatzstoffe darin enthalten sind.

 

Teuer ist nicht gleich gut

Der Preis kann natürlich eine Rolle spielen. Doch meist kommt es darauf an, woher das Kokoswasser kommt. Bei der Abfüllung im Erzeugerland sind die Kokoswässer meist sehr günstig, aber trotzdem von guter Qualität. Bei teuren Designerprodukten ist meist nur heiße Luft drin und den Namen zahlt der Kokoswasser Käufer gleich mit. Diese halten in der Regel nicht das, was sie eigentlich versprechen. Daher ist es immer wichtig, ein Augenmerk darauf zu legen, wo das Kokoswasser abgefüllt wurde und dass es hochwertige Bio Qualität aufweisen kann.

 

Kokoswasser wo kaufen?

Der Kauf von Kokosnusswasser ist mittlerweile hauptsächlich über das Internet möglich. Hier gibt es nicht nur die günstigsten Preise, sondern kann auch, anhand der einzelnen Bewertungen, die Qualität des Wasser erkannt werden. Doch auch in gut sortierten Lebensmittelgeschäften und Reformhäusern ist das Kokoswasser erhältlich.

Im Urlaub in der Karibik hingegen ist es fast überall erhältlich und wird entweder direkt aus der Frucht getrunken oder aber es wird in Gläser gefüllt.

Fazit

Kokoswasser ist nicht nur sehr lecker, sondern auch äußerst gesund. Dabei kann es nicht nur den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen, sondern senkt den Blutzucker- und Cholesterinspiegel und wirkt auf den Blutdruck wie auch den Blutfettwert. Außerdem regt es die Verdauung an, ist maßgeblich bei Entgiftung beteiligt und kann sogar bei der Gewichtsreduzierung helfen.

Wer Kokoswasser täglich konsumiert, beugt weiterhin Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und kann das Krebsrisiko senken. Das Immunsystem wird dabei sogar auch noch gestärkt.

Verzehren kann das Kokosnusswasser jeder, von Schwangeren über Kinder bis hin zu Profisportlern. Während Schwangere und Kinder mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, kann das Kokosnusswasser bei Profisportlern rehydrieren und somit den Sportler ausreichend versorgen. Daher ist das Wasser aus der grünen und unreifen Kokosnuss ein Multitalent, welches für jeden sehr gut geeignet ist. Selbst Vegetarier und Veganer profitieren von diesem nährstoffreichen Wasser. Kokosnusswasser ist heilsam für den gesamten Organismus und kann zum Einen pur getrunken oder zur Herstellung von Gerichten genutzt werden. Pur hingegen schmeckt es vor allem im Sommer eisgekühlt sehr gut und ist der perfekte Durstlöscher. Nicht zu süß, sondern eher herb und frisch kann das Kokosnusswasser den Flüssigkeitshaushalt regulieren und sogar das Immunsystem stärken. In Gerichten hingegen ist das Wasser der Kokosnuss ein hervorragendes „Gewürz“, um den Speisen den letzten Schliff zu geben.

Vielseitig einsetzbar und absolut lecker sollte das Kokoswasser immer zur Hand sein, um den Durst zu löschen, Speisen zu verfeinern und so dem Körper noch etwas Gutes zu tun. Dennoch sollte beim Kauf von Kokosnusswasser immer auf eine hochwertige Bio Qualität geachtet werden, damit der Körper auch wirklich davon profitieren kann. Je kürzer die Zutatenliste auf der Verpackung ist, desto hochwertiger ist das Kokoswasser!

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Wer schreibt hier

Herbert Havera

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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