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Reishi

Wirkung, Anwendung, Studien | Wo kaufen?

Der Heilpilz mit dem Namen Reishi wird in Japan und China bereits seit Tausenden von Jahren eingesetzt. Dabei wird er sogar wertvoller als Ginseng eingeschätzt und gilt bis heute als Symbol des Glücks und der Unsterblichkeit. Kaum ein Pilz kann so vielfältig eingesetzt werden, wie der Reishi. Neben Allergien und Entzündungen wird er bei Leberleiden, Herzkrankheiten oder auch Krebs eingesetzt und kann lindern und heilen. Nicht nur deshalb wird der als „König der Heilpflanzen“, als „Kraut der spirituellen Kraft“ oder als „Pilz des langen Lebens“ betitelt. 

Auch Forscher haben sich Reishi angenommen und alle Vorzüge und Wirkungen, die im alten China über den Pilz geschrieben wurden, in wissenschaftlichen Studien belegt. Auch eine höhere Lebenserwartung wird Reishi zugeschrieben und allein dies ist schon ein Grund, dass dieser vorzügliche Pilz in jedem Haushalt anzutreffen sein sollte.

Wirkung, Anwendung & Studien

Insbesondere in der traditionellen chinesischen Medizin wird der Reishi Pilz bei zahlreichen Leiden eingesetzt. Unter anderem wird er bei

  • Asthma
  • Bluthochdruck
  • Bronchitis
  • Chronischer Hepatitis
  • Gelenkentzündungen
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Herzkrankheiten
  • Krebs
  • Magengeschwüre
  • Nierenentzündungen
  • Schlaflosigkeit

eingesetzt und kann die Symptome lindern und den Körper stärken. Doch auch bei Altersflecken wird Reishi sehr gerne eingesetzt und kann bei regelmäßiger Einnahme diese Flecken langsam verschwinden lassen.

Allerdings wird der Pilz gerne bei Krebspatienten eingesetzt, da er hier den Körper stärken kann und somit auch zu neuer Kraft verhilft. Nicht nur deshalb wird Reishi als „Pilz des langen Lebens“ bezeichnet.

 

Stärkt das Immunsystem

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Reishi das Immunsystem aktiviert und stärkt. Dies konnten Dr. Zhang mit seinen Kollegen der Freien Universität in Berlin belegen. In einer Studie haben die Forscher aus dem Reishi Pilz die Zucker-Protein-Verbindung GLIS isoliert und dabei festgestellt, dass diese Zucker-Protein-Verbindung die B-Lymphozyten (B-Zellen) in der Milz um ein Drei- bis Vierfaches erhöhen kann. Dabei gehören die B-Zellen besonders wichtig, da sie zu den weißen Blutkörperchen gehören und für die Antikörper-Produktion verantwortlich sind. In einer ähnlichen Studie konnte sogar belegt werden, dass nicht nur die Zahl der B-, sonder auch die Zahl der T-Zellen bei der Einnahme von Reishi erhöht werden. Die T-Zellen hingegen sorgen dafür, dass die Viren, die sich an die gesunden Zellen heften, aus dem Verkehr gezogen werden. Somit wird das Immunsystem aktiviert und kann so nicht nur die Selbstheilung des Körpers anregen und unterstützen, sondern beugt auch gegen Krankheiten vor. Denn nur ein gut funktionierendes Immunsystem kann Krankheiten schnell und erfolgreich abwehren.

Insbesondere bei schweren Erkrankungen, wie beispielsweise bei Krebs oder anderen chronischen Krankheiten ist Reishi eine hervorragende Möglichkeit, den Körper so zu stärken und auch gleichzeitig die Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen.

Doch auch bei Autoimmunerkrankungen kann Reishi helfen. Denn gerade hierbei reagiert das Immunsystem über und muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Der Reishi Pilz kann dabei gute Dienste leisten und so die Reaktionen wieder auf ein gesundes Maß zurück schrauben.

 

Krebs

Auch in Bezug auf Krebs wurden schon zahlreiche wissenschaftliche Studien durchgeführt, die allesamt belegen, dass Reishi unterstützend wirken kann. So haben beispielsweise japanische Forscher der Kyushu University, unter der Leitung von Dr. Liu, bei einer Studie festgestellt, dass Prostata-Krebszellen in ihrem Wachstum behindert werden können, wenn Reishi Extrakt regelmäßig eingenommen wird.

Weiterhin behandelte Dr. Gao, Massey University in Neuseeland Personen, die an unterschiedlichen Tumoren im fortgeschrittenen Stadium litten. Er verabreichte diesen Patienten täglich 1800 mg Reishi Extrakt und konnte feststellen, dass die Abwehrkräfte der Krebs-Patienten signifikant gesteigert wurden und dazu führte, dass das Wachstum des Tumors gehemmt werden konnte.

Auch weitere Studien belegen die hervorragende unterstützende Wirkung auf Krebs und nicht nur deshalb wird Reishi in Japan schon lange als begleitende Krebstherapie eingesetzt. Dabei ist vor allem das Zusammenspiel zwischen Triterpenen wie auch Polysacchariden und weiteren krebshemmenden Wirkstoffen der Auslöser, dass Reishi so einzigartig wirkt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist allerdings auch, dass die Nebenwirkungen der Krebstherapien maßgeblich gelindert werden und so das Allgemeinbefinden der Patienten gesteigert werden kann. Außerdem wirkt Reishi schlaffördernd, appetitanregend und schmerzlindernd, was gerade für Krebspatienten sehr wichtig ist.

 

Reishi und Vitamin C ist eine vielversprechende Krebs-Kombinationstherapie

Schon seit Jahrzehnten erforscht Dr. Fukumi Morishige (Linus Pauling Institut für Wissenschaft und Medizin) die Reishi Wirkung bei Krebspatienten. Mehr als 300 Patienten hat er inzwischen mit hohen Dosen Reishi Extrakt behandelt und hat erstaunliche Erfolge erzielt. Jedoch war bei den hohen Gaben, die zwischen 2 bis 10 g lagen, Durchfall eine Folgeerscheinung, die aber durch Gabe mit einer täglichen Dosis zwischen 6 und 12 g Vitamin C schnell eingedämmt werden konnte. Weiterhin konnte natürlich die Infektionsanfälligkeit, durch das Vitamin C gemindert werden und auch die Produktion der Antikörper konnte dadurch normalisiert werden.

Zahlreiche der Krebspatienten von Dr. Morishige wurden bereits von anderen Ärzten als hoffnungslose Fälle eingestuft. So auch eine 50-jährige Dame, die Brustkrebs hatte und nach der OP festgestellt wurden, dass auch Metastasen in der Lunge waren. Über ein halbes Jahr nahm die Dame täglich 6 g Reishi Extrakt ein und der Lungenkrebs verschwand tatsächlich. Dabei ist dies nur ein Beispiel und Dr. Morishige konnte schon einer Vielzahl von Krebspatienten, dank der Reishi Therapie, helfen.

Doch auch die Nachbehandlung von einer Chemotherapie oder OP, insbesondere bei Lungenkrebs, Nieren- und Bauchspeichelkrebs sowie Hirntumoren,  war mit Reishi Extrakt sehr erfolgreich um mögliche Rückfälle verhindern zu können.

Durch seine hervorragende Arbeit ist Dr. Morishige selbstverständlich fest davon überzeugt, dass Reishi nicht nur bei Krebsbehandlungen positive Wirkungen erzielt, sondern auch in der Prävention eine wichtige Rolle spielt. Denn gerade bei Krebs sind immerhin etwa 20 Prozent der Erkrankungen auf Entzündungen zurückzuführen. Da Reishi aber entzündungshemmend wirkt, kann dies eine präventive Methode sein, um den Krebs zu verhüten.

 

Bei chronischen Entzündungen

Insbesondere bei chronischen Entzündungen wirkt Reishi äußerst positiv, was vor allem auf die Triterpenen zurückzuführen ist. Sie wirken ähnlich wie Kortison und hemmen somit die Histaminausschüttung im Körper. Da Kortison allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen einhergeht, ist der Reishi Pilz eine einzigartige Alternative, da er frei von Nebenwirkungen ist.

Bei Krankheiten wie Arthritis oder auch Neurodermitis lindert Reishi den Juckreiz, die Schwellungen und Rötungen und hemmt die Ausschüttung der Histamine, was dazu führt, dass Entzündungen schneller zurückgehen.

 

Die Leber entgiften und schützen

In der traditionellen chinesischen Medizin wird Reishi als Allround-Lebermittel eingesetzt. Es hilft bei zahlreichen Lebererkrankungen und Reishi entgiftet dabei nicht nur die Leber, sondern schützt sie auch. Weiterhin wird Reishi als begleitende Therapie bei bereits vorhandenen Leberkrankheiten wie etwa Hepatitis A, B und C eingesetzt und hat sich hier als sehr hilfreich gezeigt. In einer wissenschaftlichen Studie mit 335 Patienten, die an Hepatitis-B leiden, konnte belegt werden, dass bei rund 90 Prozent der Probanden die Leberwerte signifikant verbessert werden konnten, nachdem Sie mit der sogenannte Wulingdan Pille behandelt wurden. Bei der Wulingdan Pille handelt es sich um eine Pille, die mitunter aus dem Fruchtkörper des Reishi Pilzes hergestellt wird.

 

Wirkt positiv bei HIV-Infizierten

Auch Aids wird von einem Virus ausgelöst, wie beispielsweise Leberentzündungen. Da Reishi bei zahlreichen Lebererkrankungen hilfreich eingesetzt wird, kann es dementsprechend auch bei HIV-Infizierten helfen, was Studien belegen. So kann der Reishi Pilz die Vermehrung des Virus signifikant hemmen, was heißt, dass ein Ausbruch der Krankheit hinausgezögert oder auch verhindert werden kann. Ähnlich funktionieren auch die sogenannten Proteasehemmer, die allerdings erhebliche Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Verdauungsstörungen und eine Verminderung der Lebensqualität, mit sich bringen. Eine herausragende Alternative hierzu ist der Reishi Pilz, der vollkommen frei von Nebenwirkungen ist.

 

Entspannt und fördert den Schlaf

Viele Menschen im asiatischen Raum trinken regelmäßig Reishi Tee, weil sie wissen, dass er entspannt und auch schläfrig machen kann. Dies kommt von der beruhigenden Wirkung, die der Reishi Pilz auf das Gehirn ausübt. Nachgewiesen konnte dies auch Prof. Shojiro Inoue der Tokyo Medical Dental University. Allerdings konnte er auch feststellen, dass der Tee nur dann entspannend und schläfrig wirkt, wenn geringe Dosen verwendet wurden. Bei einer hohen Gabe des Reishi Extraktes trat diese Wirkung nicht ein. Der Vorteil dabei ist aber auch, dass der Reishi Tee, anders als Schlaftablette nicht narkotisch sowie hypnotisch wirkt und auch bei längerer Einnahme nicht abhängig macht.

 

Senkt den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und ist gut für das Herz

In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Reishi zum Einen die Durchblutung steigert und gleichzeitig den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels senken kann. Weiterhin ist Reishi ideal, um den Blutdruck zu senken und somit einem Herzinfarkt vorzubeugen. Diese hervorragende Wirkung wird vor allem auf die Triterpene zurückgeführt.

Belegt wurde dies in einer Studie in Tokyo, bei der 50 Patienten, die an Bluthochdruck litten, sechs Monate Reishi Extrakt zu sich nahmen. Bei fast 50 Prozent der Patienten wurde der Blutdruck nachhaltig gesenkt.

Auch auf den Cholesterinspiegel wirkt sich Reishi positiv aus. In einer Studie konnte bei 70 Prozent der Patienten das schlechte LDL-Cholesterin gesenkt werden, nachdem sie über einige Monate mit Reishi behandelt wurden.

 

Bei chronischen Atemwegserkrankungen

Vor allem bei chronischen Atemwegserkrankungen kann Reishi eine sehr gute Wirkung erzielen. Bei einer Studie in verschiedenen chinesischen Krankenhäusern wurden 2000 Patienten mit chronischer Bronchitis Reishi Extrakt Tabletten verabreicht. Dabei konnte innerhalb von zwei Wochen bei etwa 90 Prozent der Patienten eine signifikante Verbesserung des Zustandes erreicht werden.

Ein zusätzlicher Aspekt ist aber auch, dass mit der Gabe der Reishi Extrakt Tabletten der Appetit gesteigert werden konnte. Denn gerade bei chronischen Atemwegserkrankungen sind die Patienten, durch die geringere Sauerstoffversorgung, abgeschlagen und kurzatmig. Da Reishi allerdings die Sauerstoffsättigung des Blutes erhöht, kommt auch diese hervorragende Wirkung den Patienten zugute.

 

Depressionen behandeln

Auch Depressionen können gut mit Reishi behandelt werden. Dabei ist es natürlich von Vorteil, dass der Reishi Pilz, anders wie Psychopharmaka, keine Nebenwirkungen aufweist, da er auch natürliche Weise hilft. Er löst aufgestaute Aggressionen, beruhigt, hilft bei Schlafstörungen und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Weiterhin sorgt Reishi für einen besseren Stoffwechsel und kann somit bei depressiven Menschen für ein verbessertes Wohlbefinden sorgen.

Inhaltsstoffe

In erster Linie zählen die sogenannten Polysaccharide, also Mehrfachzucker, zu den Inhaltsstoffen des Reishi. Dabei wurden allerdings noch nicht alle Wirkungsweisen wissenschaftlich und bis ins Detail untersucht. Dabei sind allerdings die ß-D-Glucane von besonderem Interesse, da diese im menschlichen Körper lange aktiv sind und ihn somit lang anhaltend stimulieren. Dieser Reishi Effekt ist in Asien schon seit vielen Tausend Jahren bekannt, auch wenn die Menschen die biochemischen Zusammenhänge nicht kannten.

Weiterhin sind im Reishi Triterpene enthalten, die vor allem die Ausschüttung des Botenstoffs Histamin hemmen. Histamin ruft bei gesunden Menschen eine Abwehrreaktion gegen schädliche Fremdstoffe in Form einer Entzündung hervor, die so unterdrückt werden. Dennoch können aber die schädlichen Fremdstoffe weiterhin abgewehrt werden. Außerdem sind die Triterpene für den bitteren Geschmack des Reishi verantwortlich.

Weiterhin enthält der Pilz Alkaloide, Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate und Vitamine. Insbesondere Ergosterin, eine Vorstufe des Vitamin D2 ist im Reishi enthalten. Doch auch Mineralien wie

  • Eisen
  • Kalzium
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Mangan
  • Zink

kann der außergewöhnliche Pilz vorweisen. Somit ist er unschlagbar und ein wahrer Alleskönner, was auch in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt wurde.

Ein weiterer besonderer Inhaltsstoff des Reishi ist Germanium. Dieses Spurenelement ist unter anderem auch in Ginseng und Aloe Vera enthalten, im Reishi allerdings viel wirksamer vertreten. Germanium dient vor allem zur Stärkung und Kräftigung der allgemeinen Gesundheit.

Auch der Wirkstoff Adenosin, der eine krampflösende und schlaffördernde Wirkung hat, ist im Reishi Pilz enthalten. Dieser Stoff wird vom Körper selbst gebildet, wenn Geist und auch Herz besonders gefordert sind.

 

Nebenwirkungen

Auch wenn Reishi zu den sogenannten Vitalpilzen gehört, haben sie in der Regel keine Nebenwirkungen. Dennoch kann es zu Ausnahmen kommen, vor allem zu Beginn der Einnahme. Hier kann es gelegentlich zu einer erhöhten Müdigkeit oder auch zu Blähungen kommen. Die Symptome klingen zwar meist wieder schnell ab und sind als harmlos einzustufen. Aus diesem Grund sollte gerade zu Beginn der Reishi Einnahme mit einer geringen Dosierung begonnen werden, damit sich der Organismus gut und langsam auf den Reishi Pilz einstellen kann.

Sollten bei der ersten Einnahme bereits Übelkeit oder Magenschmerzen auftreten, hängt dies damit zusammen, dass im Körper zahlreiche Giftstoffe enthalten sind, die nun durch den Reishi Pilz ausgeschwemmt werden.

Insbesondere bei Personen, die Allergien gegen natürliche Substanzen haben, kann es zu einer Reaktion mit Antigenen kommen. Ebenso kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Kinder, Schwangere und Stillende sollten jedoch auch die Einnahme verzichten, da es hier noch nicht genügend Studien gibt und der Reishi Pilz auf diesem Gebiet noch recht unerforscht ist.

 

Ist Reishi gefährlich?

Reishi, der „glänzende Lackporling“ ist ein Pilz, der in der japanisch-chinesischen Medizin einen hohen Stellenwert hat. Vor allem seine Wirkungsweise auf die Leber macht ihn für zahlreiche Leiden zu einem gerne verwendeten Naturheilmittel. Extrakte aus dem Reishi-Pilz haben inzwischen auch in der offiziellen asiatischen und sogar US-amerikanischen Pharmakologie Verwendung gefunden. Vor allem als Medikament gegen Krebs und Aids werden die Reishi-Produkte gerne beworben. In Europa und besonders in Deutschland ist man mit diesen Aussagen wesentlich vorsichtiger. Tatsächlich wurde die Wirksamkeit auf die Leber durch den Reishi-Pilz nachgewiesen und wird demzufolge auch nicht mehr bestritten. Daraus aber eine Wirksamkeit als Krebsmedikament abzuleiten ist bislang noch nicht gelungen. Genau darin liegt aber nun die Gefährlichkeit des Reishi.

Da Reishi die Verstoffwechselung in der Leber verändert, kann es die Wirksamkeit von etablierten Krebsmedikamenten beeinflussen. Inwieweit diese Veränderung vonstattengeht, darüber ist man sich von offizieller Seite her noch nicht einig. Jedoch kann eine Veränderung der erwarteten Wirksamkeit eines Krebsmedikaments niemals im Sinne des Patienten sein.

Wir haben bereits an anderen Stellen vor voreiligen Behauptungen diverser Naturheilmittel-Anhänger in Bezug auf Krebs gewarnt. Das möchten wir auch beim Reishi nicht anders machen. Darum sagen wir: Bei Krebs ist nur der Onkologe mit den von ihm verschriebenen Präparaten die geeignete Quelle für Information und Heilung. Alles andere ist unseriös und nicht statthaft.

Einnahme & Dosierung

Wer gesundheitliche Probleme mit Reishi behandeln möchte, sollte auf Pulver, Kapseln oder auch Tabletten zurückgreifen. Denn nur hier ist eine genaue Dosierung möglich, die in der Regel auch in der Packungsbeilage aufgelistet ist. Daran sollte sich der Patient auf jeden Fall halten, da es sonst zu leichten Nebenwirkungen kommen kann.

Außerdem wirkt der Pilz nicht sofort, sondern benötigt, wie jedes natürlich Heilmittel eine gewisse Zeit, um die Wirkstoffe richtig zu entfalten und den Organismus damit zu versorgen. In der Regel wirkt der Reishi Pilz innerhalb von zwei bis drei Monaten und der Körper hat sich entsprechend auf die Inhaltsstoffe eingestellt. Die erforderliche Höchstmenge, die meist bei zwei bis drei Tabletten oder Kapseln täglich liegt, sollte nicht überschritten werden.

Reishi Tee zubereiten

Um den Reishi Tee zur Selbstmedikation zu nutzen, ist die Teezubereitung mit Reishi die beste und einfachste Möglichkeit. Dabei wird für eine Tasse Tee ein TL des Reishi Pilzpulvers oder einen EL geraspelte Reishi Pilze benötigt. Diese werden mit kochendem Wasser übergossen und die Teemischung sollte nun abgedeckt etwa 15 Minuten ziehen. Anschließend nur noch über ein Sieb abgießen und genießen. Wer den bitteren Geschmack des Reishi Tees nicht mag, kann selbstverständlich zum Süßen Honig verwenden. Dabei kann der Tee kalt oder warm getrunken werden und ist sogar im Kühlschrank drei Tage haltbar.

Reishi kaufen

Das Naturheilmittel und Nahrungsergänzungsmittel Reishi wird in den unterschiedlichsten Darreichungsformen angeboten. Diese sind in der Regel in Apotheken, Bio-Läden, Reformhäusern sowie in verschiedenen Internetshops erhältlich. Allerdings sollte beim Kauf von Reishi darauf geachtete werden, dass die Reinheit äußerst hoch ist und Bio-Qualität vorweisen kann. Denn je konzentrierter der Reishi Extrakt ist, desto besser ist die Wirkung und desto niedriger kann die Dosierung erfolgen. Daher sollte das Reishi Produkt, dass gekauft wird, zu 100 Prozent natürlich sein und keine Aroma- oder Konservierungsstoffe sowie chemische Zusätze enthalten. Dies gilt für Reishi Tabletten, Pulver, Kapseln wie auch Tee. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf von Reishi ist die Zertifizierung, ein Gutachten oder auch eine genaue Dosierungsanleitung.

Wer allerdings gesundheitliche Probleme behandlen möchte, sollte auf Reishi Produkte wie Kapseln, Tabletten oder Pulver zurückgreifen. Tee eignet sich hierbei nicht sehr gut, da die Konzentration darin sehr niedrig ist. Außerdem ist die ungenaue Dosierung bei der Zubereitung des Tees für gesundheitliche Probleme eher hinderlich.

Herkunft und Verarbeitung

Reishi oder „Glänzender Lackporling“ kann auf der ganzen Welt angebaut werden, da der typische Baumpilz vorwiegend an Laubbäumen wächst. Auch in deutschen Auenwäldern kommt der wild wachsende Pilz vor. Dabei wächst er vor allem in trockenwarmen Eichenwäldern und am Fuße sowie an Stümpfen von Birken, Buchen, Eichen, Erlen und Kirschbäumen. Sogar an Kiefern oder Lärchen kann der Reishi wachsen.

Während er im Jungstadium eher wie ein rötlicher Finger aussieht, wächst er immer weiter, bis sich am Ende ein Hut bildet. Dabei ist der Reishi in rohem Zustand nicht verzehrbar, da er zäh, ledrig und sehr bitter schmeckt. Aus diesem Grund wird er vorwiegen als Tee zubereitet oder er ist im Handel als Reishi Pulver sowie Reishi Extraktkapseln erhältlich.

Wer Reishi kauft, wird schnell feststellen, dass die Farbe variieren kann. Dies kommt daher, dass der Pilz zu den Vertretern der Saprobionten zählt und so das organische Material, auf dem der Pilz wächst, zersetzt. Die Farbe des Pilzes ist somit unterschiedlich, da es auf das Material ankommt, auf welchem der Reishi wächst.

Schon Hildegard von Bingen erwähnte die äußerst vitalisierende Wirkung von Reishi und nutzte diesen für sie unterschiedlichsten Anwendungen.

Bei der Herstellung des Reishi Pulvers werden die Pilze nach der Ernte getrocknet. Dabei ist ein dunkler Ort vorzuziehen. Nach der Reishi Trocknung kann dann die Verarbeitung zu Pilzextrakt oder Pilzpulver erfolgen. Dabei werden im Handel nicht nur Reishi Pulver und Reishi Extrakt angeboten, sondern auch Kapseln mit Reishi oder Reishi Tee. Außerdem ist in einigen Shops auch Reishi Öl oder eine Reishi Tinktur erhältlich.

Fazit

Der Reishi Pilz ist ein hervorragender Helfer bei verschiedenen Krankheiten. Er lindert nicht nur chronische Entzündungen, sondern ist auch bei Depressionen sehr gut einsetzbar. Außerdem beugt er Krankheiten wie Herzinfarkt vor und kann bestehende Leiden, wie Bluthochdruck oder einen hohen Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Selbst Menschen mit Schlafstörungen müssen nun nicht mehr auf pharmazeutische Mittel, die meist starke Nebenwirkungen haben, zurückgreifen, sondern können sich die Inhaltsstoffe des Reishi Tees zunutze machen. Entspannung pur und eine schlaffördernde Wirkung lassen so den Abend perfekt ausklingen. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte auf den Reishi Tee auf keinen Fall verzichten. Um gesundheitliche Probleme zu lindern oder gar zu heilen, sollten Reishi Kapseln, Tabletten oder das Pulver zum Einsatz kommen.

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Unser Autor R. S. ist Diplom Medienwirt (M.A.) und hat an der Universität Siegen studiert. Durch Zusatzqualifikationen zum Maschinenbautechniker und technischen Redakteur konnte er sich ein umfassendes Wissen rund um Maschinen, Anlagen und Sensoren aneignen. Sein Hauptberuf ist das Verfassen von Betriebsanleitungen, Arbeitsbeschreibungen, Produktdatenblätter und Informationsbroschüren. Die dort notwendigen Qualifikationen der genauen Recherche und der verständlichen Formulierung setzt er auch gewinnbringend bei seiner Autorentätigkeit ein. 
Die freiberufliche Autorentätigkeit übt er seit 2013 aus. Die genaue Recherche von Informationen, das Aufbereiten von Sachverhalten und die Formulierung zu gut lesbaren Texten ist ihm eine Leidenschaft. Zum Thema „Manuka Honig“ ist Herr S. über seine Freiberuflichkeit gestoßen und konnte bereits hunderte gut recherchierter und exzellent formulierter Texte zu diesem Thema abliefern. Glasklare, unmissverständliche Informationen, gewürzt mit interessanten Hintergrund-Informationen, pfiffigen Tipps und einer kleinen Prise Wortwitz sind das Rezept, welche die Texte von Herrn S. so erfolgreich machen. Wir arbeiten seit zwei Jahren mit Herrn S. zusammen und freuen uns nach wie vor jedes Mal auf´s Neue auf seine Beiträge. 

Quellenangabe

Zhang J et al, „Activation of B lymphocytes by GLIS, a bioactive proteoglycan from Ganoderma lucidum“, Life Sciences, Juni 2002

Ty Bollinger, „Medicinal Mushrooms Some facts about fantastic fungi

James Meschino, „Reishi Mushroom Extract: An Important Supplement For Immune Support And Other Health Conditions, Nutra Therapeutics

Morishige Fukumi, „In Becoming Healthy with Reishi, III, Kampo I-yaku Shimbun, Toyo-Igaku Sha Co., Ltd., Tokyo; 12-20. Trans., 1988

Liu J. et al, „Ganoderic acid DM: anti-androgenic osteoclastogenesis inhibitor, Bioorganic & medicinal chemistry letters, April 2009

Gao Y. et al, „Effects of ganopoly (a Ganoderma lucidum polysaccharide extract) on the immune functions in advanced-stage cancer patients“, Immunological investigations, August 2003

Chang HM, But RPH, „Lingzhi, In Pharmacology and Application of Chinese Materia Medica, Vol. I., eds. World Scientific: Singapore, 1986, (Lingzhi)

Joseph S et al, „Antitumor and anti-inflammatory activities of polysaccharides isolated from Ganoderma lucidum, Acta Pharmaceutica (Zagreb, Croatia), September 2011

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